KFC - Hühner werden bei lebendigem Leib verbrüht
Zu Halloween protestierten vor der Filiale des Kentucky Fried Chicken (KFC) in Wien viele Tierschützer, um auf die enorme Tierqual aufmerksam zu machen, denen die Hühner, in der konventionellen Hühnermast ausgeliefert sind.
Als „Tod“, Leichen in Särgen und als Zombie verkleidet wurde auf die horrorähnlichen Zustände der Masthühnerhaltung hingewiesen. Das Kupieren der Schnäbel, Qualzuchten, um noch schneller mehr Fleisch zu produzieren, und die viel zu hohe Besatzdichte sind dort an der Tagesordnung.
Die Hühner werden mit Kraftfutter innerhalb von nur fünf Wochen bis zu ihrem Schlachtgewicht gemästet, so dass ihr Skelett oft dem Gewicht nicht mehr gewachsen. In der Folge verkrüppeln die Beine der Tiere, was für sie extreme Schmerzen und Qual bedeuten muss.
Für die Fast-Food-Hähnchen-Kette KFC werden jährlich mehr als 850 Millionen Hühner geschlachtet. Nachdem eine Undercover Reportage in den USA in einem Mastbetrieb, der den dortigen KFC-beliefert, enorme Missstände ans Tageslicht gebracht hatte, forderten Tierschutz-Organisationen, dass KFC Mindeststandards umsetzen solle, um die schlimmsten Misshandlungen an Hühnern in den Schlachthöfen und bei ihren Lieferanten in Zukunft auszuschließen. Dabei werden die Hühner bei lebendigem Leibe in Entfederungsbecken verbrüht, es wurden die qualzuchtbedingte Verkrüppelungen der Hühner und schmerzhaftes Schnabelstutzen angeprangert. Bisher weigerte sich die KFC-Geschäftsführung auf die Forderungen von Peta einzugehen.
Weitere Informationen, Online-Protestmöglichkeiten sowie Fotos und Videos sind auf den Websites www.KFCgrausam.de oder www.KentuckyFriedCruelty.com zu finden.

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