Tierhilfe ohne Grenzen e.V. -- Clever kaufen!

Herzlich Willkommen im Weblog des Tierschutzvereins Tierhilfe ohne Grenzen e.V. mit Sitz in Glashütten/Taunus. Hier finden Sie Tipps und Infos für Verbraucher zum Thema Tierschutz. Sie erfahren, wie Sie mit ihrem Einkaufsverhalten die Welt ein bisschen besser machen können! Als Konsument kann jeder einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz leisten - und gleichzeitig noch etwas für seine Gesundheit tun! Sie können die Beiträge gerne auch ergänzen oder eigene Infos posten!

Mittwoch, September 20, 2006

Schärfen Sie Ihren Blick im Dschungel der Bio-Labels

Produkte, die mit „Bio“- oder „Öko"-Siegeln gekennzeichnet werden, sind schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung, denn der Verbraucher hat damit eine Alternative zur konventionellen Intensivtierhaltung. Der Deutsche Tierschutzbund macht darauf aufmerksam, dass die Erzeugung ist zwar nicht „artgerecht“ im strengeren Sinne sei. Innerhalb der Öko-Branche gebe es deutliche Unterschiede. Die Minimalanforderungen an Bio-Produkte werden von der EU Öko-Verordnung bestimmt. Die Produkte sind gekennzeichnet durch das Bio-Siegel und den Code der Kontrollstelle. Einige Verbände des ökologischen Landbaus, darunter Bioland, Demeter und Naturland, haben sogar viel strengere Auflagen für ihre Produktion, als durch die EU-Öko-Verordnung vorgegeben. Meistens verkaufen diese Verbände ihre Produkte in Bio-Läden, Reformhäusern oder Hofläden. Bioland-Produkte gibt es mittlerweile auch schon im Supermarkt.
Viele Supermärkte haben auch eigene Handelsmarken für Bio-Produkte mit verläslichen Standards (Naturkind, BioBio, Füllhorn usw.), die ebenfalls zusätzlich mit dem Bio-Siegel und der Codenummer der Kontrollstelle gekennzeichnet sind.
Der Deutsche Tierschutzbund und andere Verbände haben das Label „Neuland" gegründet, mit besonders strengen Richtlinien für eine artgerechte Haltung.
Seit dem Gammelfleisch-Skandal besonders aufschlussreich sind die Herkunftsangaben bei Fleischwaren! Rindfleisch-Anbieter sind verpflichtet anzugeben, wo ein Tier geboren, gemästet und geschlachtet wurde. Bei Geflügel ist die Angabe freiwillig. Achten Sie darauf, dass Geburt, Mast und Schlachtung laut Verpackung in ein und demselben Land stattfanden. Das gewährleitet zumindest, dass den Tieren Langzeittransporte erspart wurden. Über die Haltungsform sagt das aber noch nichts. Kaufen Sie Fleisch deshalb lieber direkt beim Bauern oder im Hofladen, wo Sie selbst ein Auge auf die Haltung der Tiere werfen können!
Achten Sie bei Geflügelfleisch auf geschützte Begriffe wie "extensive Bodenhaltung" oder "extensive Auslaufhaltung"!

Für mehr Durchblick im Dschungel der Bio- und Öko-Labels sorgen folgende Links:
http://www.allesoeko.net - Mit guter Übersicht über Zeichen und Siegel sowie "Öko-Fallen"
http://www.ecotopten.de Für Produkte aus allen Lebensbereichen, siehe hier vor allem den Bereich "Essen und Trinken")

0 Comments:

Kommentar veröffentlichen

Links to this post:

Link erstellen

<< Home